“Material für neue Produkte gibt es überall man muss nur die Augen aufmachen” 

DIE IDEE - TASCHEN AUS ALTEN SONNENSTOREN UPCYCELN

Attached Shopper Wydäckerring
Attached Shopper Bag Heidwiesen

Die neuen Attached Shopper Bags aus upcycelten Sonnenstoren aus lokalen Überbauungen 

Die Idee entstand wie so oft aus purem Zufall bei einem gemütlichen BBQ auf einem Balkon mit Freunden. Die alte 70er Jahre Überbauung in Schwamendingen sollte in den nächsten Monaten abgerissen werden, um einer neuen Überbauung Platz zu machen.

 

Dabei ist es verblüffend wie ein malzhaltiges Getränk, umgangssprachlich auch Bier genannt, plötzlich gewisse Synapsen iGrosshirn zusammenspielen lässt, welches zu spontanen Geistesblitzen führt. Auf jeden Fall hatte Co-Founder Alex die zündende Idee die Retro-Musterungen auf den alten Sonnenstoren wieder zu verwerten. 


Nach solch einem Material hatten wir monatelang gesucht und sind lange nicht fündig geworden.
 Dies würde unsere Vision, die Attached Produkte nicht nur in Schweizer Stiftungen herstellen zu lassen, sondern gleich auch noch unsere Materialien und Ressourcen ebenfalls aus lokalen Quellen zu beziehen. Zudem sind wir auf ein Material gestossen, welches bisher tatsächlich nicht wiederverwendet wird.

Die Entdeckung der Sonnenstoren hat unser Mindset komplett verändert.

Seit diesem Zeitpunkt hinterfragen wir jedes Material und sehen immer mehr Alternativen, die gegen die Verwertung von neuem Stoff sprechen. Das Potenzial von Upcycling ist beinahe unbegrenzt, man muss nur fleissig Ausschau halten 🙂 ihr könnt also gespannt sein was wir in Zukunft sonst noch alles upcyclen werden.  

Attached Co-Founder Alex bei der Ernte der über 30 Jahre alten Sonnenstoren in der Heidwiesen Str. in Zürich Schwamendingen.

Attached Co Founder mit neuem Upcycling Material

Attached Co-Founder Léna hat alle Hände voll zu tun bei der ehemaligen Wydäckerring Siedlung Nähe Triemli in Zürich.

DER ATTACHED SHOPPER: DAS ENDPRODUKT

Das Material für das neuste Attached Produkt ist also gefunden. Jetzt müsste man nur noch wissen, was man damit anfangen sollten. Lange haben wir hin und her überlegt wofür sich dieser einzigartige, aber wertvolle Stoff eigenen könnten. Beim Design hatten wir einen Bottom-up Ansatz gewählt, wobei wir den Stoff genaustens unter die Lupe nahmen, und geschaut haben was wir damit machen könnten. Das Endprodukt wurde also anhand von den Materialeigenschaften ausgesucht.

Die gestreiften Muster haben uns sofort an die klassischen alten Liegestühle aus Holz an der Nordsee erinnert oder auch an das Badetuch meiner Oma. Wie es sich für einen Stoff aus den 80gern gehört, hat auch die Bemusterung der Textilien den totalen Retro-Look. Der Stoff ist aber auf jeden Fall ein Eye-catcher und sticht herkömmliche Taschen aus.

Der Stoff und das Material haben uns also inspiriert eine Tasche herzustellen, die dein täglicher Begleiter wird.

Lange haben wir über die passende Grösse, Form und Nähte der Tasche diskutiert. Schlussendlich haben wir uns für ein klassisches, simples und zeitloses Design des Shoppers entschieden. Damit haben wir das Rad definitiv nicht neu erfunden, aber man sagt ja :”Why change a winning team, right ?” 😉

ASHADY BUSINESS - DIE JAGD NACH DEM MATERIAL

Mit etwas Glück konnten wir uns innert kürzester Zeit mit der verantwortlichen Verwaltung darauf einigen, dass Attached noch vor dem Abriss die alten Sonnenstoren demontieren kann. Mit Teppichmesser und Helm ausgestattet legten wir im November 2020 selbst Hand an, um die ersten upcycleten Sonnenstoren zu bergen.

Zum Zeitpunkt dieses Blog konnte Attached mittlerweile fünf verschiedene Stoffe aus fünf grossen Überbauungen sammeln. Wir sind ebenfalls in den ersten Besprechungen mit einem langfristigen Partner, der uns regelmässig mit alten Sonnenstoren ausstatten wird 🙂

Sonnenstoren upcyceln

Die meisten Sonnenstoren werden nicht wiederverwendet und in der Regel einfach entsorgt. Bis jetzt zumindest ;). 

Attached Shopper Bag aus upcycelzten Sonnenstoren aus der Schweiz

Alex und Mi (Leiterin Textil des Verein Werkstätte Drahtzug besprechen erste Design Entwürfe des Attached Shopper Bag’s.

Shopper Bag handgemacht

Wie jedes Attached Produkt wird auch der Attached Shopper in Schweizer Stiftungen mit viel Liebe und Sorgfalt handgefertigt. 

ZU 100% AUS DER SCHWEIZ - LOKALES MATERIAL & PERSPEKTIVEN SCHAFFEN

Wie alle unsere Attached Mode Accessoires wird auch der Shopper zu 100% in Schweizer Stiftungen hergestellt.

Beim Design der Tasche waren wir sehr auf das Know-How der Stiftungen angewiesen. Wir hatten zwar eine grobe Idee wie die Tasche aussehen sollte, doch mit der tatkräftigen Unterstützung des Verein Werkstätte Drahtzug konnten wir unsere Vision in einen Prototyp umsetzten.

Dabei haben wir uns nach sorgfältiger Suche mit der Zusammenarbeit mit drei weiteren Stiftungen entschieden. Dank der fleissigen Arbeit der motivierten Stiftungs-Mandanten, können wir mit Stolz sagen, dass der Attached Shopper zu 100% aus der Schweiz kommt. Ohne der engen Kooperation mit den Stiftungen und Stiftungsmandanten wäre Attached nicht Attached, dass möchten wir ganz klar unterstreichen.

UNSERE PARTNER - DIE UNERSETZBAREN

Verein Werkstätte Drahtzug:
Diese Stiftung hat für uns fleissig am Design des Shoppers mitgewirkt und hat die ersten 100 Taschen mit viel Präzision zum Detail genäht. Der Drahtzug engagiert sich für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung. Sie bieten Arbeits- und Ausbildungsplätze, ein betreutes Zuhause sowie eine wertvolle Tagesstruktur, um betroffenen Personen die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen, individuelle Stärken zu fördern und Freude zu schenken. Darüber hinaus sind sie als erfolgreiches Produktions- und Dienstleistungsunternehmen für wirtschaftliche Kunden tätig und stolz, mit ihren Leistungen echten Mehrwert zu generieren.

Stiftung Bühl:
Die Stiftung Bühl stellt für uns die großartigen Messing Plaketten her. Sie setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung oder Lernbehinderung ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen, sich beruflich und sozial integrieren und an der Gesellschaft teilhaben können. Sie ermöglichen ihnen, Lernerfahrungen zu sammeln und erarbeiten mit ihnen gemeinsam ein Bewusstsein für Möglichkeiten und Grenzen. Sie lernen bei in der Stiftung Bühl „mehr können“ und sie unterstützen sie dabei, ihr Potenzial auszuschöpfen. Dafür engagieren sie sich mit Fachkompetenz und Herzblut.

Domino Stiftung:
Diese Stiftung verschafft den alten und teils sehr verschmutzen Markisen neuen Glanz ohne, dass sie ihre Wasserabweisbarkeit verlieren. Die privatrechtliche Stiftung Domino setzt sich dafür ein, Menschen mit Behinderung mehr Lebensqualität und gesellschaftliche Integration zu ermöglichen. Sie bieten Menschen mit Behinderung die Unterstützung, die sie zur Erreichung dieser Ziele benötigen: mit geschützten Arbeits- und Beschäftigungsplätzen, mit Ausbildungs- und Wohnangeboten, die der Behinderung Rechnung tragen, und mit einer Betreuung, welche die individuellen Fähigkeiten bestmöglich fördert.